Der Stürmer, der in der Vorwoche mit einer Hirnblutung ins Krankenhaus gebracht worden war, leide seit Monaten an einem "Gefühl der Resignation" und "Einsamkeit mit Depressionsschüben". "Die vorübergehende Flucht in Medikamente und Suchtmittel verschlimmerte diesen Zustand und gipfelte nun in der alarmierenden Diagnose", meinte Fenin weiter.
"Es spricht für seinen Mut"
Der Tscheche habe nach Gesprächen mit Ärzten, Eltern und Beratern um eine Auszeit gebeten, teilte Cottbus mit. Diesem Wunsch werde der Verein nachkommen. "Es spricht für seinen Mut, mit dieser Selbstreflektion so offen umzugehen", sagte Trainer Claus Dieter Wollitz. "Martin hatte Glück im Unglück, das sollte ihm Mut machen für die bevorstehenden Wochen und Monate. Die werden hart für ihn." Fenin war erst im August von Eintracht Frankfurt nach Cottbus gewechselt.
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