Di, 21. August 2018

"Das ist Wahnsinn"

24.09.2011 22:35

Fall Breno: Bayern-Bosse kritisieren Münchner Justiz

Die Führungsspitze des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München hat die Münchner Justiz wegen ihres Vorgehens im Fall Breno scharf kritisiert. Der 21-jährige Brasilianer wurde wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen. "So, wie sich die Münchner Staatsanwaltschaft aufführt, das ist Wahnsinn. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, den Jungen ins Gefängnis zu stecken. Wir sind vollkommen vor den Kopf gestoßen", erklärte Vereinspräsident Uli Hoeneß.

Die Verantwortlichen des Rekordmeisters zeigten sich besonders "verwundert" über die Begründung der Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Diese sehe man nicht, betonte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Man spricht ja oft vom Promi-Bonus, ich möchte aber auch keinen Promi-Malus haben. Ich bitte die Staatsanwaltschaft, den Fall Breno mit der gebotenen Fairness und Sensibilität anzugehen."

Der Brasilianer Breno habe keinen Pass mehr, berichtete Rummenigge: "Der ist bei dem Brand vernichtet worden. Ohne Pass kann man, glaube ich, nirgendwohin flüchten."

Verein stellt sich hinter Breno
Die Bayern-Führung will den Spieler auch weiterhin unterstützen. "Das gebietet unsere Verantwortung als Arbeitgeber dem Spieler gegenüber", sagte Rummenigge.

Das Amtsgericht München hatte vier Tage nach dem Brand Haftbefehl gegen Breno erlassen. Die Villa des Profis in einem Münchner Vorort war in der Nacht auf Dienstag komplett ausgebrannt. Dabei entstand Millionenschaden.

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