7-Punkte-Plan verfasst

Nach Gewalttaten: SPÖ ortet „Sicherheitsdefizit“

Niederösterreich
22.03.2023 06:02

Nach zwei brutalen Gewalttaten innerhalb weniger Tage in Wiener Neustadt flammt erneut Diskussion um zusätzliche Polizeibeamte auf. Die SPÖ legt einen 7-Punkte-Plan vor, der Sicherheitsbeirat wird einberufen.

„Was ist da los in unserer Stadt?“ Das fragt sich derzeit wohl nicht nur SPÖ-Vizebürgermeister Rainer Spenger. Meldungen von zwei schockierenden Gewalttaten innerhalb weniger Tage lassen nun in der zweitgrößten Stadt des Landes die Alarmglocken schrillen. Ein 13-jähriges Mädchen wird in der Toilette eines Nachlokales vergewaltigt, eine junge Frau (19) am helllichten Tag in ihrer eigenen Wohnung brutal überfallen (die „Krone“ berichtete).

Forderungskatalog für den Sicherheitsbeirat
„Dazu kommen häufige Vandalismusschäden, illegale Drift-Rennen und die nach wie vor unerträgliche Situation am Hauptbahnhof“, ortet Spenger ein ernstes Sicherheitsdefizit in Wiener Neustadt. Sein Forderungskatalog:

  • Sofortige personelle Aufstockung der Polizei
  • Wiedererrichtung eines Wachzimmers am Bahnhof
  • Temporäre Wachstation am Dom- oder Hauptplatz
  • Amtliche Überprüfung der Eintrittkontrollen bei Nachtlokalen und Bars
  • Wiedereinführung des Sicherheitsdienstes zur Unterstützung der Exekutive
  • Verpflichtende Präventionsworkshops an Schulen
  • Kostenlose Sicherheitstrainings für Frauen

„Fälle analysieren“
Seitens der ÖVP heißt es, dass bereits für den kommenden Montag der Sicherheitsbeirat der Stadt einberufen wurde: „In diesem Gremium können die Fälle analysiert sowie diese und andere Vorschläge diskutiert werden.“

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