Schlimmer hätte es nicht kommen können! Der SSV Dornbirn Schoren verlor das im Abstiegskampf vorentscheidende Kellerduell gegen Korneuburg in der bis auf den letzten Platz gefüllten Messehalle mit 31:32 (15:21). Sechs Runden vor Schluss stehen die Schoren-Girls, die seit 1996 ununterbrochen in Österreichs höchster Liga vertreten sind, mit zwei Punkten abgeschlagen am Tabellenende.
Der nun Vorletzte aus Wr. Neustadt hat sieben Punkte auf seinem Konto. „Jetzt müssen zehn Punkte aus den letzten sechs Partien her, wenn wir den Ligaerhalt noch aus eigener Kraft schaffen wollen“, hofft der Sportliche Leiter Emanuel Ditzer. Nach der bitteren Heimpleite braucht es wohl ein kleines Handball-Wunder.
Verpatztes Trainer-Debüt
Dabei war das Tabellenschlusslicht bei der Premiere von Cheftrainer Lajos Szövetes bis Mitte der ersten Halbzeit ganz gut auf Kurs, führte mit 9:7. Dann riss der Faden. Unkonzentriertheiten und überhastete Abschlüsse im Angriff bestraften die Gäste aus Korneuburg eiskalt mit Gegenstoßtoren. Nach 38 Minuten war das Debakel perfekt, Dornbirn lag 17:26 hinten. Angeführt von Neuzugang Marija Tasevska (8 Tore) starteten die Schoren-Girls noch eine verbitterte Aufholjagd. Der Anschlusstreffer zum 31:32 elf Sekunden vor der Schlusssirene kam jedoch zu spät.
Plan B muss her
Während man in Dornbirn nun sicherheitshalber einen Plan B für die zweite Liga braucht, kann man in Feldkirch bereits für die kommende Oberhaus-Saison planen. Die Montfortstädterinnen liegen nach dem 23:21 (11:9)-Auswärtserfolg bei den BT Füchsen auf dem sechsten Platz. Madlen Todorova war in der Obersteiermark mit sieben Tore beste Werferin.
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