Beim Riesentorlauf in Åre kämpft ein Quartett aus Österreich um das Weltcup-Finale in Andorra - und alle um bessere Plätze in der Weltrangliste. Es wird im Technik-Sektor nach der Saison das geben müssen, was Damenchef Thomas Trinker einen Neustart nennt.
Letztes Technik-Wochenende für die Ski-Damen vor dem Finale in Andorra - und nach dem Jubel-Sonntag mit dem Dreifach-Sieg im Super-G von Kvitfjell ist es für Österreichs Alpin-Frauen in Åre (Schweden) die Rückkehr auf den harten Boden der Realität. Im Riesentorlauf gab es in diesem Winter nur zwei Top-10-Plätze, in Slalom waren es zwar sieben, der Sprung aufs Podium gelang jedoch nur Katharina Truppe in Killington (USA).
„Wunderdinge“, meint Damenchef Tom Trinker vor den Rennen in Schweden realistisch, „darf man sich da nicht erwarten. Mit dem großen Befreiungsschlag rechne ich nicht.“ Es wird im Technik-Sektor nach der Saison das geben müssen, was Trinker einen Neustart nennt: „Weg von den Ski, abschalten - und dann das Problem angehen, Lösungen suchen.“ Denn Können und Potenzial ortet der Cheftrainer in seiner Technik-Truppe durchaus.
Beim heutigen Riesentorlauf in Åre beginnt diese Zukunft schon. Denn Ricarda Haaser, Franziska Gritsch und Katharina Liensberger könnten mit guten Resultaten an einer besseren Startnummer für den Start im Oktober in Sölden arbeiten. Und das Quartett Julia Scheib, Ramona Siebenhofer, Elisabeth Kappaurer und Stephanie Brunner (auf den Weltcup-Plätzen 23 bis 25) kämpft um die Teilnahme am Finale (nur die besten 25). Kappaurer geht mit dem Hoch von zwei zweiten EC-Plätzen ins Rennen.
Zu Papas Geburtstag
Mikaela Shiffrin peilt in den beiden Rennen in Åre (heute Riesentorlauf, Samstag Slalom) ihren 86. Weltcup-Sieg und damit den Ingemar-Stenmark-Rekord an - nach dem 69. Geburtstag ihres 2020 verstorbenen Vaters am Mittwoch würd’s emotional passen.
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