Simon Eder hat am ersten Tag des Biathlon-Weltcups in Östersund im Einzel mit einer starken Leistung aufgezeigt. Der ÖSV-Routinier kam am Donnerstag nach 20 km und einem Fehlschuss auf Rang neun. Der 40-Jährige hatte im Ziel knapp zweieinhalb Minuten Rückstand auf den deutschen Sieger Benedikt Doll.
Doll nutzte die Abwesenheit der Corona-erkrankten Top-Athleten rund um Norwegens Topstars Johannes Thingnes Bö, Sturla Holm Laegreid, Tarjei Bö sowie Schwedens Massenstart-Weltmeister Sebastian Samuelsson zu einem fehlerfreien Rennen und seinem vierten Weltcupsieg. Zweiter wurde der 22-jährige Italiener Tommaso Giacomel vor Vetle Sjaastad Christiansen, der Norweger sicherte sich damit die Disziplinenkugel.
Eder schaffte unterdessen seinen dritten Top-Ten-Platz in dieser Weltcup-Saison (ohne Staffelbewerbe). „Ich habe von Beginn an ein gutes Tempo gewählt und gehofft, dass ich mit vier Nullern durchkomme. Mit einer 95 Prozent Trefferquote bin ich aber auf jeden Fall sehr zufrieden, auch wenn dieser eine Fehler sehr knapp war“, erklärte der Salzburger. Zweitbester Österreicher war David Komatz mit zwei Fehlern am Schießstand als 27. (+4:27,8). Dominic Unterweger wurde 49. (+5:51,7/3), Harald Lemmerer 53. (+6:21,3/3).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.