Null Torgefahr

Altach fehlen die Ideen

Vorarlberg
28.02.2023 10:33

Die Rheindörfler haben ein Offensivproblem: Es fehlt an Kreativität, es fehlt an Durchschlagskraft, es fehlt an einem, der die Tore „riecht“. Immerhin gibt es gute Ansätze. 

Die Abwehrleistung der Altacher passte beim 0:0 gegen die WSG Tirol. Torhüter Andreas Jungdal bekam genau einen einzigen Schuss auf sein Tor. Umgekehrt verbrachte aber auch Tirol-Keeper Ferdinand Oswald einen beschaulichen Nachmittag, zu Höchstleistungen wurden beide Keeper nicht gezwungen. Wobei sich die Altacher zwar eine klare optische Überlegenheit erspielten, aber in der „Box“ dennoch kaum Gefahr erzeugten. Das Spiel erwärmte die 3800 Zuschauer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu keinem Zeitpunkt - der berühmte „Funke“ wollte partout nicht überspringen.

Und dennoch wurde die Partie im Altacher Lager sehr wohlwollend kommentiert: „Wir haben es richtig gut gemacht. Wir haben uns die Chancen gut herausgespielt. Jetzt müssen wir nur noch den Bock umstoßen und einmal ins Tor treffen“, fasst Trainer Miroslav Klose die 90 torlosen Minuten zusammen. „Wir haben über 90 Minuten nicht viele Chancen zugelassen und vorne die ein oder andere Möglichkeit kreieren können. Leider ist der Ball nicht rein, aber wir können auf dieser Leistung aufbauen“, sieht auch Sturmtank Atdhe Nuhiu, der die beiden besten Chancen im Spiel vergeben hatte, das Gute im Schlechten.

Zitat Icon

Wir haben uns die Chancen gut herausgespielt. Jetzt müssen wir nur noch den Bock umstoßen und einmal ins Tor treffen.

Miroslav Klose, Trainer SCR Altach

Trotz der positiven Statements nach dem Spiel war nicht zu übersehen, dass es der Altacher Offensive an Ideenreichtum fehlt. Insbesondere die „Raketen“ Husein Balic und Amir Abdijanovic wurden nie gezündet, der berühmte „Pass in die Tiefe“ gelang kein einziges Mal. Im Herbst brillierte noch Salzburg-Leihgabe Amankwah Forson in der Rolle des Zuspielers. Sein Abgang - und wohl auch jener von Alexis Tibidi - tut richtig weh. Immerhin: Speziell Balic zeigt durchaus vielversprechende Ansätze, ein steter Unruheherd für das gegnerische Tor ist allerdings auch er nicht.

Profivertrag für Yabantas
Für Jungprofi Emre Yabanttas war der Tag nach dem 0:0 ein erfreulicher. Altach stattete den 19-jährigen Mellauer - ein Rechtsverteidiger - mit einem Profivertrag aus. „Emre ist ein fleißiger, lernwilliger Spieler, dem wir es zutrauen, dass er sich in der Bundesliga etablieren kann“, ist Sportdirektor Georg Festetics von den Qualitäten des Youngsters überzeugt.

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