Linz reiste in einer Mercedes-V-Klasse mit Einzelbestuhlung zum heutigen Viertelfinal-Hinspiel der Tischtennis Champions League nach Frankreich Was vor allem Sofia Polcanova geschuldet war . . .
Nur die Erfolgslisten der zweifachen Tischtennis-Europameisterin sind noch länger als ihre schier endlosen Beine: Sofia Polcanova!
Die heute mit Linz AG Froschberg im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League im französischen Clairefontaine ran muss. Einem verschlafenen 2610-Einwohner-Nest, das im Ping-Pong-Sport aber als hellwach gilt. „Unsere Aufstiegschance steht nur 50:50“, sagt Linz-Manager Robert Renner, für den schon die Planung der Reise eine Herausforderung war: Fahren oder fliegen?, lautet die Frage, bei der man sich dann gegen eine Flug-Odyssee mit zweimal Umsteigen und für den Bus entschied. Jedoch nicht für irgendeinen, sondern für eine 6-sitzige Mercedes-V-Klasse mit Einzelbestuhlung! Die gestern auch Margarita Baltushyte, Karoline Mischek und Suthasini Sawettabut die 8-Stunden-Fahrt erleichtert hat.
Ich weiß nicht genau, wie lange meine Beine sind - aber es sind die längsten in der Champions League.
Linz-AG-Froschberg-Star Sofia Polcanova
„Trotzdem konnte sie die in der Großraumlimousine ganz ausstrecken“, so Renner. Was Polcanova doppelt gut tat, da sie ob eines Knorpelschadens von Knieproblemen geplagt wird. Wegen denen sie laut einer Info des österreichischen Verbandes letzte Woche beim WTT Condenter in Doha sogar aufs Einzel verzichtet hat. „Das ist eine Ausrede, mit der der ÖTTV davon ablenken will, dass der Verband sie einfach nicht fürs Einzel gemeldet hat“, ist dagegen aus dem Umfeld der Spielerin zu hören. Die heute umso mehr zeigen will: „Ich wäre auch für Doha fit gewesen!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.