Austria Wiens Michael Wimmer sah beim Trainer-Debüt eine 3:4-Testpleite gegen Brünn. Kapitän Manfred Fischer erzielte einen Hattrick. Defensiv wartet noch viel Arbeit.
„Rausrücken - im Sprint! Bleibt geduldig, aber auch entschlossen.“ Austrias Michael Wimmer coachte und „dirigierte“ die Spieler bei seinem gestrigen Trainer-Debüt bei fast gefühlt jeder Aktion, fieberte an der Seitenlinie mit und stand ab und zu sogar schon im Spielfeld: „Ich kann halt nicht anders, so bin ich als Typ, sehr emotional“, sagt der 42-jährige Deutsche.
Dessen Veilchen im ersten Test Brünn 3:4 unterlagen - dabei legte Violett wie die Feuerwehr los, allen voran Manfred Fischer, der am „Zehner“ spielte, wieder die Schleife trug (Kapitän Mühl plagen noch die Adduktoren) und binnen 20 Minuten einen lupenreinen Hattrick schnürte: „Er geht mit seiner Art nicht nur auf dem Platz voran und ist für mich eine sehr wichtige Ansprechperson“, lobt Wimmer. Der weiter zur Partie meint: „In der ersten halben Stunde waren viele Verlagerungen dabei, die wir haben wollten. Defensiv hat man jedoch auch gesehen, dass wir einfach aggressiver und konsequenter sein müssen. Das war bei zwei Gegentoren deutlich zu sehen.“
Topscorer vor Rückkehr
Topscorer Dominik Fitz spielte wegen Adduktoren-Problemen noch nicht, am Freitag wird der 23-Jährige im Test gegen Traiskirchen aber wieder auflaufen: „Der Trainer verlangt viel von uns, wir haben täglich zwei Einheiten, alle ziehen voll mit und wollen sich beweisen!“ Zudem fehlten den Violetten Galvao (Schambein), Teigl (Rücken), Dovedan (wird Vater), Keles und Vucic (beide Bundesheer).
Während Stefan Kenesei das Trainer-Amt bei den Frauen in der Bundesliga übernimmt. Der 37-Jährige war bereits von 2010 bis 2021 in der Akademie der Austria als Trainer engagiert, zuletzt coachte Kenesei Stadtligist Stadlau: „Mich reizt diese Herausforderung ungemein, die Freude ist einfach nur riesengroß, wieder hier zu sein!“









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