Oberösterreich ist ein Land der Bauern - noch. Denn die Teuerungen bei Dünger und Energie, sowie die zunehmenden Folgen des Klimawandels setzen den Betrieben zu. Mit dem neuen Agrarbudget des Landes, das ein gutes Plus verzeichnet, will die Politik die Versorgungssicherheit stützen.
Derzeit verzeichnet das Land ob der Enns 29.173 landwirtschaftliche Betriebe. Diese Bauern leisten tagtäglich ihren Beitrag zur Versorgungssicherheit im Land. Um sie zu unterstützen und zu entlasten wurde auch heuer wieder das Agrarbudget geschnürt. „Es wächst für das Jahr 2023 auf knapp 95 Millionen Euro“, gab Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger bekannt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 10,6 Prozent.
Für Modernisierung
Diese zusätzlichen Mittel werden hauptsächlich für die Ausfinanzierung des Zukunftsfonds und die Investitionsförderung herangezogen - und damit für Investitionen in Forschung, Digitalisierung und moderneste Technik.
Mehr Sicherheit notwendig
Weiterer wesentlicher Schwerpunkt im Agrarbudget ist der Ausbau der verschiedenen Versicherungsmöglichkeiten, wie insbesondere Hagel-, Dürre- und Tierversicherung. Der Betrag macht mittlerweile 13 Millionen Euro aus.
Aktuell sind neun von zehn Ackerbäuerinnen und -bauern gegen das Risiko Hagel versichert und zwei von drei Betrieben haben eine Dürre-Versicherung abgeschlossen.
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