Der Saisonauftakt brachte für Österreichs Bobteam um Pilot Markus Treichl und Anschieber Kristian Huber eine positive Überraschung. Mit den Rängen sieben (Zweier) und fünf (Vierer) übertrafen die rot-weiß-roten Eiskanalsportler alle Erwartungen. In Park City (US) kann es nun gerne so weitergehen.
Rang sieben im Zweier, Rang fünf im Vierer. Auch wenn das Starterfeld beim Weltcupauftakt der Bobfahrer im kanadischen Whistler überschaubar war - der Feldkircher Anschieber Kristian Huber durfte zufrieden sein. „Es waren ja dennoch die zehn besten Teams am Start“, sagt der 25-Jährige. „Für unsere aktuellen Voraussetzungen kamen die Ergebnisse doch überraschend.“
Nach dem Karriereende von Benjamin Maier sitzt der Heeressportler in diesem Winter in den Schlitten von Markus Treichl. Beim Auftakt sowohl im Zweier als auch im Vierer. „Da sich Markus Sammer im Training an den Rippen verletzt hat, bin ich in beiden Schlitten zum Zug gekommen“, verrät Huber, der im Athletikbereich mit VLV-Sportdirektor Sven Benning trainiert. Besonders groß war die Freude über Rang fünf im Vierer. „Das war das beste Weltcupresultat, das Markus bisher einfahren konnte“, sagt Huber, der sich mit Maier 2021 in Altenberg (D) WM-Silber im Vierer holen konnte. „Zudem hatten wir mit Dominik Hanschitz einen Weltcupdebütanten an Bord.“
Von Whistler ging es für das rot-weiß-rote Mini-Team - neben den vier Athleten sind nur noch ein Trainer und ein Physio mit dabei - inzwischen bereits weiter in die USA, wo der Weltcup ab Freitag in Park City gastiert. „Ich war bereits 2019 hier“, erinnert sich Kristian. „Damals konnten wir aber keine Rennen fahren, da das Kühlsystem nach den Trainings kaputtgegangen ist.“ Bleibt zu hoffen, dass diesmal alles glattgeht
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