Skicross-Kampfansage

Die neuen „ÖSV-Raketen“ beleben das Geschäft

Vorarlberg
22.11.2022 08:25

Markus Gutenbrunner strahlte am Sonntag mit der Sonne am Pitztaler Gletscher um die Wette. Kein Wunder, durfte sich der 48-jährige Oberösterreicher, der erst im Sommer die Funktion des sportlichen Leiters der ÖSV-Skicrosser von Sabine Wittner übernommen hatte, in den ersten Saisonrennen gleich über in Summe vier Podestplätze freuen - eingefahren von zwei „Ländle-Raketen“.

Der Dornbirner Mathias Graf triumphierte nicht nur bei den internationalen österreichischen Meisterschaften, sondern auch bei dem mit fast allen Weltcup-Stars besetzten Europacuprennen. Die Harderin Sonja Gigler fuhr bei den Meisterschaften hinter Olympia-Silbermedaillengewinnerin Marielle Thompson (Kan) und der Deutschen Daniela Maier auf Rang drei und verpasste am Sonntag nach Qualibestzeit ihren ersten Europacupsieg gegen Maier nur knapp.

Statement gesetzt
Leistungen, die für Gutenbrunner nicht ganz überraschend kamen. „Sonja ist sicher eine der besten Skifahrerinnen im gesamten Starterfeld“, streut er der 20-jährigen Juniorenweltmeisterin, die wie Graf erst vor der vorigen Saison von den Alpinen zu den Skicrossern gewechselt war, Rosen. „Sie hat aber noch mehr Potenzial - sowohl bei den Starts als auch bei den Sprüngen.“

Grafs erstem offiziellen Kräftemessen mit den Weltbesten hatte der rot-weiß-rot Skicross-Boss gespannt entgegengefiebert. „Am Ende hat er alle zusammen alt aussehen lassen“, freute sich Gutenbrunner. „Mit seinen Leistungen hat Mathias auf jeden Fall ein Statement gesetzt.“ Euphorie will er aber dennoch keine aufkommen lassen: „Jetzt heißt es konzentriert weiterzuarbeiten.“

FIS-Renndirektor freut sich
Ebenfalls vor Ort im Pitztal war FIS-Renndirektor Klaus Waldner. Der gebürtige Bregenzerwälder freute sich über ein „perfekt organisiertes Event.“ Und auch die Leistungen von Graf und Gigler machten dem 42-Jährigen Freude. „Für unseren Sport sind neue Gesichter immer gut. Zusätzliche Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft“, sagt Waldner, der so wie Graf und Gigler nun dem Weltcupauftakt am 8./9. Dezember in Val Thorens (Fra) entgegenfiebert. 

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