Nie verloren

Alberschwende beeindruckte mit einzigartiger Serie

Vorarlberg
21.11.2022 07:35

Zeugnisverteilung bei der „Krone“. Wie haben sich die Vereine in der Vorarlbergliga geschlagen? Den größten Wirbel machten die Alberschwender. Auch die Austria Fohlen fielen positiv auch. Allerdings gibt es auch einige Kandidaten die im Winter noch büffeln müssen.

  • FC Alberschwende, Schulnote 1: René Fink und seine Mannschaft verloren keines ihrer 18 Spiele, holten sich so verdient die Winterkrone. Die eingefleischte Truppe verpasste den Aufstieg in der letzten Saison knapp, in dieser Spielzeit werden Julian Maldoner & Co. ihr Ziel aber erreichen.
  • FC Andelsbuch, 3: Franco Joppi und seine Teamkollegen feierten zwar einige Kantersiege, konnte aber gegen die Top-Vereine kaum punkten. In Reichweite der Aufstiegsplätze.

  • VfB Bezau, 4: Die Batir-Truppe kassierte sehr viele klare Niederlagen. Darum wird man im Winter auch reagieren, ein Teil der Legionäre wird ausgetauscht.

  • FC Bizau, 3: Die Hinterwälder hatten mit vielen Verletzungen und kleinen Krisen zu kämpfen. Trotzdem hielten sie sich hartnäckig in der vorderen Tabellenhälfte. Ihre Heimstärke auf dem kleinen Platz im Bergstadion ist Bizau etwas abhanden gekommen.
  • SPG Brederis/Meiningen, 4: Das Team von Enes Cavkic erhielt die meisten Gegentore in der Herbstsaison. Die Prognose für das Frühjahr wird nicht besser.

  • SC Fußach, 3: Beendet die Herbstsaison auf Platz elf, genau wie die vergangene Saison. Coach Pablo Chinchilla verlässt den Verein, ein Nachfolger wird noch gesucht.

  • FC Hard, 2: Nachdem sich der ehemalige Regionalligist in der letzten Spielzeit noch schwer tat, ist das Team von Coach Herbert Sutter mittlerweile sehr gut organisiert und steht verdient auf dem vierten Platz.
  • FC Hittisau, 3: Der Aufsteiger hatte von Beginn an schon schlechte Karten. Die Verletzung von Thiago de Lima Silva und andere Ausfälle konnte die Pelko-Truppe nicht kompensieren. Mit den wenigsten geschossenen Toren ist Hittisau das Schlusslicht der Liga.

  • FC Höchst, 3: Licht und Schatten beim Team von Spielertrainer Max Knuth. Zwar hat man mit Julian Rupp einen der Toptorschützen der Liga an Bord, zu viele Gegentore trüben aber die Stimmung.
  • FC Hörbranz, 1: Die größte Überraschung der Liga. In der vergangenen Saison fixierte die Koch-Elf erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Nun ist die Truppe eingespielt und gehört zum Liga-Spitzentrio.
  • FC Koblach, 3: Erst im letzten Drittel kam der Aufsteiger etwas in Schwung. Nur sieben Punkte gabe es in den ersten 13 Runden, dafür aber dann zehn Zähler in den letzten fünf Spielen.

  • SV Lochau, 2: Lagen über weite Strecken des Herbstes auf Platz eins. In den 18 bisher gespielten Runden kassierten sie nur 18 Gegentore, das ist Liga-Bestwert. Im Endspurt mussten Coach Rifat Sen und seine Elf jedoch Alberschwende passieren lassen.
  • Austria Lustenau Amateure, 2: Das blutjunge Team von Trainer Momo Gerdi ist die positive Überraschung bei den Underdogs der Vorarlbergliga - weitestgehend ohne Unterstützung aus dem Profi-Kader. Dem Absteiger fehlen nur zwei Punkte auf einen Aufstiegsplatz.

  • FC Lustenau, 2: Das Team von Trainer Philipp Hagspiel beeindruckte mit erfrischendem Offensivfußball. Hatte aber Probleme, wenn zu viele Leistungsträger fehlten. Ex-Profi Hagspiel unterstützte sein Team nicht nur an der Linie, sondern im Notfall auch auf dem Rasen - zweimal erzielte der 42-jährige dabei sogar die Siegtreffer.
  • SV Ludesch, 4: In Ludesch läuft in dieser Saison nicht viel. Darum musste Coach Lorimer Miscu nach sieben Jahren gehen, aber auch unter Interimscoach Holger Schadl blieb Ludesch im Tabellenkeller.

  • FC Nenzing, 2: Eine weitere positive Überraschung der Herbstsaison. Das Team von René Wachter startete miserabel, startete dann aber eine beeindruckende Serie - 11 Spiele ohne Niederlage, jetzt auf einem Aufstiegsplatz.
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