Handy-Betrugsmasche

Frau überwies für „Sohn“ hunderte Euro auf Konto

Kärnten
10.11.2022 07:22

Immer wieder fallen Leute auf diese schon weit verbreitete Betrugsmethode herein. So auch gestern eine 60-jährige Klagenfurterin.

Per SMS nahm ein Betrüger mit der Klagenfurterin am Mittwoch Kontakt auf und behauptete, ihr Sohn zu sein. „Der Betrüger gab an, dass sein Handy kaputt sei - daher auch die fremde Nummer“, erklärt die Polizei auf Anfrage. „Außerdem müsse er dringend eine Überweisung tätigen, die seine Mutter für ihn durchführen sollte.“ Die 60-Jährige ließ sich durch den Betrüger tatsächlich täuschen und überwies mehrere Hundert Euro auf das Konto des Betrügers.

Im Laufe des Tages schöpfte sie aber Verdacht und wandte sich an die Polizei. „Manchmal rufen die Betrugsopfer dann ihren Sohn noch einmal an oder treffen diesen persönlich und entdecken so, dass sie Opfer eines Betrügers geworden sind“, bestätigt die Polizei. „Leider passiert das viel zu selten oder zu spät und der Betrug wird erst nach Wochen entdeckt.“

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