Das Formel-1-Jahr 2023 bedeutet für die Piloten eine deutliche Umstellung in puncto Reifenmanagement. Ab kommender Saison werden die Gummis nur noch auf 50 Grad geheizt werden dürfen, die Euphorie im Fahrerlager hält sich in Grenzen, Weltmeister Max Verstappen schlägt Alarm.
„Also Spaß macht das nicht“, warnt der Niederländer in Hinblick auf die Aufwärmrunden vor den Rennen. In Texas habe er mit 50-Grad-warmen Reifen bereits große Probleme gehabt, habe sich in der Boxengasse sogar fast gedreht. „Wenn wir Reifenheizdecken haben, wieso nutzen wir sie dann nicht komplett?“, zitiert „Speedweek.com“ den Red-Bull-Piloten. „Für mich gilt - entweder wir haben Decken oder eben nicht. Alles dazwischen ist doch sinnlos. Es wird reihenweise krachen.“
Chaos bei F1-Klassiker?
Laut Verstappen würden die Reifendrücke durch die Decke gehen, die Autos nur noch herumrutschen. Strecken wie in Austin sehe Verstappen ob des hohen Energieanspruches noch weniger problematisch, Monte Carlo blicke er jedoch durchaus kritisch entgegen.
„Ich will gar nicht daran denken, wie das an einem klammen Tag in Monaco laufen soll. Da werden wir wohl das halbe Rennen brauchen, bis die Walzen auf Temperatur sind“, so der 25-jährige Doppelchampion.
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