Aufregung um NBA-Profi James Bouknight. Der Shooting Guard der Charlotte Hornets wurde verhaftet, nachdem er betrunken zwei Polizeiwagen gecrasht hatte. Besonders brisant: Im Auto des 22-Jährigen fanden die Beamten eine Glock 23.
Eine Stunde lang hätten Polizisten versucht, Bouknight, der in seinem Mercedes schlief, zu wecken, wie das Portal „TZM“ berichtet. Erst durch den Einsatz einer Lautsprecheranlage sowie einer Drucklufthupe schafften es die Officer, den US-Amerikaner wach zu bekommen, heißt es.
Dem Polizeibericht zufolge hätte sich Bouknight jedoch geweigert, aus dem Wagen zu steigen und blieb stattdessen Chips-essend hinter dem Lenkrad sitzen, ehe er sich dazu entschloss aufs Gas zu steigen. Beim Versuch, vor der Polizei zu flüchten, soll der NBA-Profi zwei Einsatzwägen gerammt haben.
Waffe kein Problem
Anschließend wurde der Trunkenbold wegen „Fahrens unter Beeinträchtigung“ festgenommen, das Tragen der Schusswaffe blieb hingegen unbestraft, da es im US-Bundesstaat North Carolina erlaubt ist, eine Pistole bei sich zu tragen - auch ohne Lizenz.
Gegen Kaution kam Bouknight wenige Stunden später wieder frei, im Spiel gegen Jakob Pöltls San Antonio Spurs stand er am Mittwoch bereits wieder auf dem Parkett. Für seine Aktion wolle er sich vor allem bei seinen Mitspielern entschuldigen, da er das Team kurz vor dem Saisonstart bei der Vorbereitung gestört habe, wie „Sport Bild“ schreibt.
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