ÖSV-Star erklärt

Matthias Mayer über WM-Dilemma: „Es nützt nichts“

Wintersport
21.10.2022 13:32
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Seit vergangenem Februar wird Matthias Mayer bei vielen Anlässen als dreifacher Olympiasieger vorgestellt. Eine Medaille von alpinen Ski-Weltmeisterschaften hat der Kärntner aber noch nie mit nach Hause nehmen dürfen. „Das Thema werde ich nicht wegbekommen, bevor ich nicht einmal eine Medaille gewinne. Es nützt nichts“, sagte Mayer nun in Sölden vor dem Start einer weiteren WM-Saison. „Aber es ist natürlich ein großes Ziel, das ist klar.“

Seit der Heim-WM 2013 in Schladming hat sich der Speed-Spezialist bei fünf Weltmeisterschaften versucht, über zwei fünfte und einen vierten Platz ist er aber bisher nicht hinausgekommen. Die nächste Chance erhält Mayer im Februar 2023, wenn in den beiden französischen Orten Courchevel und Meribél um Gold, Silber und Bronze gefahren wird. „Ich habe es schon ein paar Mal probiert, es ist ein paar Mal knapp hergegangen“, sagte der 32-Jährige.

Neue Saison, neue Aufgaben
Am 8. Februar 2022 hatte sich Mayer bei den Olympischen Winterspielen in Yanqing Gold im Super-G geholt. Eine weitere Super-G-Goldene (Pyeongchang 2018) und Abfahrts-Gold (Sotschi 2014) hatte er da schon. „Es war ein gewaltiger Erfolg, da noch einmal zuschlagen zu dürfen. Aber jetzt steht die neue Saison vor der Türe, und da sind neue Aufgaben.“ Auch eine kleine Kristallkugel in Abfahrt oder Super-G steht diesbezüglich neben einer WM-Medaille ganz weit oben auf seiner Liste.

Los geht es für den Fixstarter im ÖSV-Team bereits am Sonntag (10 und 13 Uhr) mit dem Riesentorlauf in Sölden. „Die letzten Jahre war es immer schon ein Fixpunkt für mich, in Sölden am Start zu sein. Es ist immer wieder eine große Challenge, mich da runterzukämpfen. Das möchte ich auch am Sonntag wieder“, gab Mayer, der im Vorjahr im Finale ausgefallen war, zu Protokoll. „Mir liegt, dass ich davor einfach ein paar Wochen Zeit zum Trainieren habe. Das habe ich auch jetzt wieder genutzt.“

Der Saisonstart gegen Ende Oktober sei für ihn „gerade recht“, sagte er der APA - Austria Presse Agentur. „Es ist schon Zeit für uns, dass es losgeht. Sonst würden wir irgendwo trainieren oder etwas anderes machen. Wenn wir da gleich Rennen fahren, passt es sowieso“, meinte er auch in Hinblick auf den nach Sölden geplanten Speed-Auftakt am Fuße des Matterhorns. Zu Diskussionen, ob der Wettkampf-Auftakt der Alpinen womöglich etwas zu früh kommen, meinte er: „Das müssen sich die Veranstalter ausmachen.“

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