Damen-Cheftrainer Thomas Trinker spricht im „Krone“-Interview über den Saisonstart im Ski-Weltcup.
„Krone“: Der erste Renntag als neuer Chef naht – wie groß ist deine Nervosität?
Thomas Trinker: Man spürt, dass es losgeht. Das ist richtig. Aber es ist erträglich. Ich weiß ja, was auf mich zukommt. Was auch immer in Sölden passiert, wir haben einen Plan, was dann kommen muss.
Was soll in Sölden passieren?
Unser Ziel ist ein Platz in den Top Fünf. Wenn sich ein Stockerl ausgeht, umso besser. Generell muss man sagen, dass wir im Riesentorlauf hinten nach sind. Da müssen wir uns verbessern, uns bessere Startnummern sichern. Auch da wollen wir in Sölden einen Schritt machen.
Seit acht Jahren warten Österreichs Damen auf ein Sölden-Stockerl. Dein Optimismus ist aber ungebrochen ...
Warum nicht! Nehmen wir Stephi Brunner: Die war 2016 und 2017 Vierte, 2018 Fünfte. Knapp dran. Und wir gehen davon aus, dass sie nach ihren Verletzungen zu alter Stärke zurückfindet, vorne mitfahren kann.
Beim Finale im März gab’s auch für die Damen keine Kugel. Das soll sich ändern ...
Wir werden alles geben, dass wir wieder eine Kugel herausfahren können.
Im Riesentorlauf aber wohl eher nicht ...
Es wäre eine Überraschung. Gleichzeitig ein großer Wunsch. Das Potenzial ist da. Mal schauen, ob wir die Konstanz hinbringen.
Die große Damen-Kugel machen sich die üblichen Verdächtigen aus!
Leider sind wir da nicht so gut aufgestellt. Aber das ist ein längerfristiges Projekt, an dem wir arbeiten. Dafür braucht es halt drei Disziplinen, in denen man top ist.
Der Rennkalender ist noch umfangreicher geworden. Der richtige Weg?
Manches ist vielleicht logistisch schwieriger geworden. Aber insgesamt bieten mehr Rennen auch mehr Möglichkeiten, sich ins Schaufenster zu stellen. Die Damen können sich öfter präsentieren – das finde ich eigentlich gut.
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