Aus Ried nahm Rapid zuletzt 2015 drei Punkte mit. Wimmer fällt für das heutige Duell aus, Kühn ist fraglich. Die Innviertler stellen das schwächste Heimteam der Liga.
Der Derby-Stachel in Hütteldorf saß tief, die jüngste Liga-Bilanz - vier der letzten sieben Spiele verloren - lässt Grün-Weiß auch nicht vor Optimismus sprühen. „Ich probiere, den Jungs mehr Gelassenheit und mehr Freude am Spiel zu vermitteln, versuche, den Druck von ihnen zu nehmen. Auswärts funktioniert das offenbar besser“, betont Ferdinand Feldhofer.
Denn in der Fremde hat Rapid in dieser Saison viel mehr Punkte (10) geholt als zu Hause (4), tritt heute in Ried und somit beim schwächsten Heimteam der Liga an. „Sie wollen nach der tadellosen Leistung in Wolfsberg bestimmt nachlegen, wir sind vorbereitet, wissen, was uns erwartet“, sagt Feldhofer vor seinem 40. Spiel als Rapid-Trainer.
Im Innviertel hatten die Hütteldorfer zuletzt sehr wenig zu bestellen. Der letzte Auswärtssieg glückte am 26. September 2015 (1:0 dank Matej Jelic), danach schaute in vier Duellen nur ein Zähler heraus. Feldhofer: „Mit den Heim-Pleiten gegen Wolfsberg und die Austria brachten wir uns um die Chance, Rang drei in Griffweite zu haben. Das hätte für mehr Ruhe gesorgt, schmerzt uns alle am meisten.“
Bajic als Lichtblick
Kevin Wimmer (Knieprobleme) fällt heute und am Dienstag im Cup-Match bei der WSG Tirol aus, auch bei Nicolas Kühn bleibt der Trainer skeptisch: „Er laboriert an einer Bänderverletzung im Sprunggelenk, hat in dieser Woche nur leicht mittrainiert, bleibt mehr als fraglich.“ Doch es gibt auch Lichtblicke wie Ante Bajic: „Er ist nahezu wieder bei 100 Prozent, hat zuletzt sehr gut trainiert. Es kann durchaus sein, dass Ante in Ried eine gewichtige Rolle in der Startelf spielen wird.“ Zu verhindern gilt es einen lethargischen Start wie zuletzt im Derby. Feldhofer: „Das Team hat die Analyse gut angenommen, nun müssen wieder Taten auf dem Platz folgen.“
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