Fast wäre die legendäre Liliputbahn im Wiener Prater ein Brexit-Opfer geworden. Denn die UK-Firma stellte den Kohleexport ein. Nun kam die rettende Ökoidee. Keine Sorge: Mit Atomstrom hat sie nichts zu tun.
Seit 1928 waren die alten Dampfloks der Minibahn im Prater mit Kohle unter Dampf gestanden. Geliefert wurden die Spezialbriketts in bester Fahrbetriebs-Qualität bisher getreulich von einer britischen Firma. Doch dann kamen Brexit und auch die Energiewende samt entsprechender (auch militanter) Umweltproteste gegen alles, was fossil anmutet.
Klimafreundliche Alternative
„Unsere englischen Lieferanten haben die Produktion gedrosselt und für kleinere Kunden, wie wir es sind, ab dem Sommer gänzlich eingestellt. Das war es dann auch mit der uralten Tradition“, schildert die Wiener Liliput-Geschäftsführerin Anna Kleindienst-Jilly. Da aber in der Brust der Bahnenthusiastin auch ein großes Herz für die Umwelt pocht, suchte sie mit ihrem Cheftechniker Ronald Durstmüller nach einer klimafreundlichen Alternative.
Gefunden wurde diese wiederum im Vereinigten Königreich. Am Samstag brach die 98-jährige öko-verjüngte Schienendame zur Jungfernfahrt auf - betrieben mit Briketts aus gepressten Olivenkernen.









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