197 Unternehmen stellten heuer in Salzburg bereits einen Insolvenzantrag. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen legte 2022 stark zu: 28 Privatkonkurse wurden bisher eröffnet!
Die Zahl der Insolvenzen zog in den ersten drei Quartalen 2022 ordentlich an: 197 Salzburger Unternehmen schlitterten heuer in die Pleite. Das ist ein Plus von 118,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (90), zeigt eine Ersthochrechnung des Gläubigerschutzverbandes KSV 1870. Am häufigsten stellten KFZ-Betriebe, die im Bereich Instandhaltung und Handel tätig sind, Insolvenzanträge (40 Fälle). Betroffen waren etwa auch die Baubranche (20) sowie Gastronomie und Hotellerie (21). Mit einem Rückgang der Insolvenzen ist vorerst nicht zurechnen, sagt KSV-Standortchefin Aliki Bellou.
„Die Entwicklung wird sich zumindest bis Jahresende fortsetzen“, sagt Bellou. Energiekrise, Lieferkettenprobleme und auch die Teuerung setzten den Unternehmen zu.
Auch die Zahl der Privatinsolvenzen legte im heurigen Jahr stark zu: 28 Privatkonkurse wurden bisher eröffnet – das ist ein Plus von satten 45,8 Prozent. Das Vorkrisenniveau ist damit allerdings noch nicht erreicht werden.
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