Aufregung am Dienstag in Eugendorf (Salzburg): Eine Passantin meldete über den Feuerwehr-Notruf eine starke Rauchentwicklung im Eugendorf Center. Sofort rückte die Feuerwehr aus – doch der vermeintliche Brand stellte sich schließlich als Fehlalarm heraus.
27 Mann der Hauptwache Eugendorf und zehn Mann vom Löschzug Kirchberg rückten zu dem Einsatz aus. Glück im Unglück: In der Hauptwache fand zu diesem Zeitpunkt gerade eine Übung statt. Dadurch konnten die ersten Einsatzfahrzeuge ohne Verzögerung besetzt werden und umgehend zum Einsatzort ausrücken.
Spezielle Rauchpatronen
Vor Ort bestätigte sich zunächst die Meldung der Passantin: Im Untergeschoss eines Verkaufsraumes im Eugendorf Center war tatsächlich eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Einsatzkräfte öffneten daraufhin die Tür zum betroffenen Geschäft und kontrollierten den Bereich. Doch dann gab es schnell die Entwarnung: kein Brand!
In einem Drogeriegeschäft wurde nur die mechanische Einbruchssicherung ausgelöst. Dabei handelt es sich um sogenannte Vernebelungsanlagen, bei denen spezielle Rauchpatronen aktiviert werden. Innerhalb weniger Sekunden wird der Verkaufsraum mit dichtem, weißem Nebel gefüllt. Ziel dieser Technik ist es, potenziellen Einbrechern die Sicht zu nehmen und sie dadurch zur Flucht zu bewegen.
Die Feuerwehr leitete daraufhin umgehend Belüftungsmaßnahmen ein. Rauchabzüge wurden aktiviert und zusätzliche Abluftöffnungen geschaffen. Mithilfe von Überdruckbelüftung gelang es den Einsatzkräften schließlich, die betroffenen Bereiche rasch wieder rauchfrei zu machen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
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