BSK-Macher Reiter

„Ich habe vor gar nichts Angst!“

Salzburg
09.03.2026 19:00

Startschuss in die neue „Krone“-Westligaserie! Zum Auftakt stand uns Bischofshofens Macher Patrick Reiter Rede und Antwort. Der Ex-Judoka sprach dabei über seine Aufgaben im Verein, Geld und seinen Bezug zu Jesus. 

Polarisierend, lautstark und hier und da vielleicht auch mal übers Ziel hinaus. Worte, die besonders auf Patrick Reiter, den Klub-Boss von Westligist Bischofshofen, zutreffen. Der 53-Jährige, gebürtige Schwarzacher leitet seit gut zehn Jahren die Geschicke bei den Pongauern.

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Mein Antrieb ist es, dass bei unserem Klub jeder Mensch gern gesehen ist. Ganz egal, woher er kommt oder an was er glaubt.

Patrick REITER über die Klubphilosophie

Und macht es sich dabei nicht immer leicht. „Mein Antrieb ist es, dass bei unserem Klub jeder Mensch gern gesehen ist. Ganz egal, woher er kommt oder an was er glaubt“, erklärt Reiter, der Jesus seinen „besten Freund“ nennt. „Daraus schöpfe ich schon viel Kraft. Die heutigen Zeiten sind nicht immer ganz so leicht“, schildert der dreifache Familienvater.

In der Öffentlichkeit wird Reiter oft als Raubein gesehen. Ein echter Ex-Judoka eben. „Ich habe vor gar nichts Angst! Man muss die Dinge, die nicht in die richtige Richtung laufen, ansprechen. Wir leben hier ja nicht in einer Diktatur!“, wird Reiter deutlich. Nach diversen Trainerentscheidungen, Spielertransfers oder aktuell der Platz-Causa (der BSK kämpft wie berichtet um seine Heimstätte) kassierte er auch im Netz zahlreiche Negativkommentare.

Nahm im „Krone“-Gespräch kein Blatt vor dem Mund: Patrick Reiter (li.).
Nahm im „Krone“-Gespräch kein Blatt vor dem Mund: Patrick Reiter (li.).(Bild: Andreas Tröster)

„Soll ich ehrlich sein? Das interessiert mich absolut null. Jeder kann sagen, was er will. Ob ich das lese oder nicht, entscheide immer noch ich. Meistens tue ich das nicht“, will er von Gegenwind aus der Gesellschaft nichts wissen. Einen Klub in der Westliga zu führen, ist dabei wahrlich zeitintensiv.

Vollzeit-Job im Verein
“Man kann sagen, dass das eine Vollzeitstelle ist“, spricht der Unternehmer von bis zu 40 Stunden pro Woche, die er in die Bischofshofener investiert. Zu seinen Tätigkeiten zählen Spielertransfers, Sponsorensuche sowie Organisatorisches. Am Ende geht es – wie so oft im Sport – aber immer auch um das liebe Geld. Und auch daran ist Reiter beteiligt. Er spricht sogar von einem nicht unbeträchtlichen Privatanteil. „Es gibt mir einfach viel, das zu tun. Natürlich überlegt man sich das genau. Aber ich bin durchaus der Meinung, dass es gut investiertes Geld ist.“

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