Bereits jetzt sind für das Großprojekt in Bregenz 72 Millionen Euro veranschlagt. Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2025, rechnen die Verantwortlichen aber mit weiteren „Kostenanpassungen“.
In nächster Nähe zum alten Hallenbad soll das Schmuckstück mit zwei 25-Meter-Schwimmbecken, einem Lehr- sowie und einem Außenbeckenentstehen. Geplant ist zudem ein Rutschenturm, der sowohl vom Hallenbad als auch vom Freibad aus genutzt werden kann. Auch das Freibad erhält mehr als nur einen neuen Anstrich: Das Sportbecken wird saniert, das Mehrzweckbecken durch ein Erlebnisbecken mit Attraktionen wie Strömungskanal und Nackenduschen ersetzt.
Für Bürgermeister Michael Ritsch hat das neue Hallenbad eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Die Eintrittspreise sollen für alle leistbar sein. „Gerade jetzt in Zeiten der Krise muss die öffentliche Hand investieren, damit Menschen aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.“
Gerade jetzt in Zeiten der Krise muss die öffentliche Hand investieren, damit Menschen aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.
Bürgermeister Michael Ritsch
Bodensee liefert Energie
Für das Großprojekt werden Stadt und Land tief in die Tasche greifen müssen. Bereits jetzt beläuft sich die Kostenschätzung auf satte 72 Millionen Euro. Tendenz steigend.
Was den Zeitplan angeht soll nach der Fertigstellung des Rohbaus Ende 2023 die Innengestaltung und der Bau der unterirdischen Seewasserzentrale erfolgen. Das Wasser des Bodensees soll künftig für die Wärme- und Kälteversorgung des neuen Bades sowie des Festspielhauses eingesetzt werden. Pro Jahr könnte dann eine Wärmemenge von 3300 und eine Kältemenge von 1330 Megawattstunden geliefert werden.









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