So, 19. August 2018

Vor Slowakei-Match

08.08.2011 12:51

Für Co-Teamchef Zsak gibt es keine Freundschaftsspiele

Das ÖFB-Team hat am Montag in Klagenfurt die kurze Vorbereitung auf das Länderspiel gegen die Slowakei aufgenommen. Laut Teamchef-Assistent Manfred Zsak wolle man an die Partie am Mittwoch wie an ein Qualifikationsspiel herangehen. "Wir gehen es an, als ob es um Quali-Punkte gehen würde", so Zsak, der versicherte: "Für uns gibt es keine Freundschaftsspiele!"

Es darf daher eine ähnliche Aufstellung wie Anfang Juni in der EM-Qualifikation gegen Deutschland erwartet werden. England-Legionär Paul Scharner musste wegen einer Reizung der Achillessehne absagen, an seiner Stelle dürfte Aleksandar Dragovic in die Innenverteidigung rücken. Mit Ausnahme von Kapitän Marc Janko, der nach seinem Siegestor für Twente Enschede zum Ligastart erst zu Mittag einrückte, hatte das komplette Team am Montagvormittag eine lockere Einheit absolviert.

Nur ein richtiges Training
Stuttgart-Stürmer Martin Harnik laboriert an einer leichten Prellung des Wadenbeinköpfchens, sollte aber bis Mittwoch hundertprozentig fit sein. Daneben absolvierten auch Florian Klein, Zlatko Junuzovic und Jakob Jantscher, die am Sonntag im Cup im Einsatz waren, nur Lauftraining. "In zwei Tagen kann man sowieso nicht wirklich viel trainieren", meinte Zsak. Seinen gesamten 22-Mann-Kader hat Teamchef Dietmar Constantini nur im Abschlusstraining am Dienstag zur Verfügung.

"Wir haben nur ein richtiges Training. Wir werden aber versuchen, die Leistung vom Spiel gegen Lettland auf den Rasen zu bringen", versprach Zsak. Die Slowaken seien nicht nur ob ihrer WM-Teilnahme ein starker Gegner. "Sie haben sehr viele Qualitäten", betonte der Teamchef-Assistent. "Regisseur Marek Hamsik ist natürlich ihr Um und Auf. Er strahlt sehr viel Gefahr aus."

9.000 Karten sind verkauft
Der WM-Achtelfinalist traf erst am Montagnachmittag in Kärnten ein, residiert im Gegensatz zu den Österreichern in Villach. Das ÖFB-Team zieht das Seepark Hotel Lindner in Stadionnähe vor. Bis Montagmittag waren etwas mehr als 9.000 Karten verkauft. Dazu gehen 1.000 Tickets an den slowakischen Verband. Der ÖFB hofft daher, dass die reduzierte Kapazität des Wörthersee-Stadions mit 13.800 Zuschauern erreicht wird.

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