Endlich wieder ein fast normaler Schulstart in Oberösterreich. Aber Corona hängt wie ein Damoklesschwert über den Kindern, die zum Beginn „durchschnaufen“ dürfen.
Wenn der Elternbrief mit dem Angebot der freiwilligen Corona-Testung nicht gewesen wäre, dann wäre es ein normaler Schulstart in Oberösterreich gewesen. „Ich bin so froh, dass ich keine Maske brauche“, meinte Samuel (6), Sohn von „Krone“-Redakteur Markus Schütz, als er mit seinen Freunden zum ersten Mal in die Volksschule Feldkirchen/D. lief, wo seine Lehrerin Renate Plöderl schon wartete. Bei seiner Schwester Frida hatte er zwei Jahre lang das tägliche Ritual mitbekommen: „Haben wir die Maske eh eingepackt?“ Gestern durfte die Maske zu Hause bleiben: „Hoffentlich brauchen wir sie in der Schule nie mehr“, sagt die Drittklasslerin und spricht damit wohl allen 303.440 Schülern Oberösterreichs aus der Seele.
625 für Heimunterricht gemeldet
15.227 Taferlklassler kommen vielleicht ganz ohne aus. Aber Corona hängt weiter als Damoklesschwert überm normalen Unterricht, dem heuer 625 Kinder fernbleiben. Im Vorjahr waren es noch 1408 junge Oberösterreicher gewesen, die zu Hause unterrichtet wurden. Während sich die Taferlklassler über ihre Schultüte , die neuen Hefte und Stifte und ein freundliches Willkommen in der Klasse freuten, sehen die älteren Schülerinnen und Schüler den Schulstart schon kritischer. „Unser Bildungssystem ist unleistbar“, prangert die Aktion kritischer Schüler (AKS) am Montagmittag am Linzer Taubenmarkt an.
Bei einer Straßenaktion machten die Schülervertreter auf die Teuerung, von der auch Schüler betroffen sind, aufmerksam, denn "der Schulstart stellt viele Familien vor Probleme. Dennoch gibt es seitens des Bildungsministeriums trotz klarer Verzweiflung und Aufruhr kaum Unterstützung.










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