Topfavorit Serbien um NBA-Superstar Nikola Jokic ist bei der Basketball-Europameisterschaft in Berlin völlig überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Der EM-Zweite von 2017 musste sich trotz 32 Punkten und 13 Rebounds von Jokic Italien mit 86:94 (51:45) geschlagen geben. In der Vorrunde hatte Serbien noch fünf souveräne Siege in Serie geholt und damit seinen Status als größter Goldanwärter untermauert. Italien trifft am Mittwoch auf Frankreich.
Die Serben galten als tief und variabel besetzt. Dazu kam das große Plus Jokic, der in der vergangenen Saison zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt wurde. Doch in der zweiten Hälfte wollte gegen die Italiener, die ihre Vorrundengruppe als Vierter abgeschlossen hatten, überhaupt nichts mehr klappen. Die Griechen mit Starspieler Giannis Antetokounmpo gewannen mit 94:88 (41:45) gegen Außenseiter Tschechien und blieben damit im Turnier als letztes Team ungeschlagen. Antetokounmpo (27 Punkte, zehn Rebounds) überragte diesmal nach schwachem Start erst in der zweiten Halbzeit. Am Dienstag kommt es nun zum Duell mit Deutschland.
Finnland erreichte angeführt vom überragenden Lauri Markkanen erstmals seit 55 Jahren wieder das EM-Viertelfinale. Der NBA-Profi von den Cleveland Cavaliers führte seinen Landsleute mit dem Nationalteamrekord von 43 Punkten zum überraschenden 94:86 gegen Kroatien. Markkanen und Co. bekommen es nun am Dienstag mit Spanien zu tun. Polen setzte sich gegen die Ukraine 94:86 durch und trifft am Mittwoch auf Titelverteidiger Slowenien um Luka Doncic.
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