Tierischer Einsatz bei einem Schülerheim im Rosental. Eine in Kärnten nicht heimische Schlange hatte sich bei der Anlage verkrochen.
Das Tier hielt sich am Dienstag bei einem Kellerschacht des Wohnheimes in St. Jakob im Rosental auf, als Schüler es entdeckten und sofort die Feuerwehr alarmierten. „Es war eine recht große Schlange, weshalb wir zuerst davon ausgegangen sind, dass es sich um eine Äskulapnatter handeln könnte“, heißt es seitens der Einsatzkräfte, die daraufhin die Experten des Klagenfurter Reptilienzoos Happ informierten.
Ausgesetzt oder Hinweis auf Klimawandel
Die Tierpflegerin erkannt bei ihrem Eintreffen sofort, dass es sich bei der Schlange um eine Vierstreifennatter handelte, die ursprünglich in Südosteuropa beheimatet ist. „Wie dieses Tier zu uns gekommen ist, ist unklar. Entweder jemand hat es ausgesetzt oder es ist ein Hinweis auf den Klimawandel und die dadurch begünstigte Ausbreitung der Reptilien“, erklärt Zoochefin Helga Happ.
Vierstreifennatter sind übrigens nicht giftig. „Ganz im Gegenteil, sie fressen hauptsächlich Mäuse, weshalb sie eigentlich sehr nützlich sind“, so die Reptilienexperten, die die Schlange eingefangen und mit nach Klagenfurt genommen haben, wo das Tier nun gut untergebracht ist.









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