Vinzenz Höck hat am Donnerstag bei der EM der Kunstturner im Rahmen der European Championships in München gehörig aufgezeigt. Der 26-jährige Grazer qualifizierte sich mit einer starken Kür an den Ringen (14.866 Punkte) als Dritter für das Gerätefinale der Top Acht. Im Teambewerb belegten die rot-weiß-roten Männer den 13. Rang, womit sie das Ticket für die WM im Spätherbst in Liverpool lösten.
Höck zeigte sich mit seiner Leistung in der Münchner Olympiahalle, wo er von vielen österreichischen Fans angefeuert wurde, zufrieden. Vor ihm liegt nur der Ringe-Olympiasieger von 2016, der Grieche Eleftherios Petrounias (15.100 Punkte), sowie der türkische Mehrkampf-EM-Bronzemedaillen-Gewinner Adem Asil (14.933). „Eleftherios kann sich nur selbst schlagen, doch dahinter liegen wir sehr knapp zusammen, es wird spannend“, freute sich Höck auf die Entscheidung am Sonntag (15 Uhr).
Auch ein weiteres wichtiges Ziel der österreichischen Turner wurde erreicht: Die Mannschaft mit Manuel Arnold, Alexander Benda, Höck, Askhab Matiev und Ricardo Rudy erzielte mit dem 13. Rang das historisch zweitbeste EM-Teamergebnis bisher. Das entspricht zudem dem letzten der 13 Team-Quotenplätze für die WM ab Ende Oktober. „Wir hatten keinen einzigen gröberen Patzer in der Wertung. Der Wettkampf ist uns nahezu optimal aufgegangen“, sagte ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner.
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