Nachdem es erst vor wenigen Tagen im Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden zu einer folgenschweren Kollision zwischen einem Pkw und einer Eisenbahngarnitur gekommen war, krachte es am Sonntag erneut unweit der Grenze zu Vorarlberg zwischen einem Zug und einem BMW.
Ein 21-Jähriger war mit seinem BMW, in der auch eine gleichaltrige Frau mitfuhr, im Kanton St. Gallen von Lichtensteig kommend in Richtung Wattwil unterwegs. Auf einem Firmenparkplatz beabsichtigte er zu wenden. Dabei verlor der Mann aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über seinen BMW. Das Fahrzeug überquerte in der Folge eine Straße, durchbrach am linken Fahrbahnrand einen Zaun, fuhr einen Abhang hinunter und kam schließlich auf dem Gleisbett zum Stillstand.
Zur selben Zeit war eine Zuggarnitur des „Voralpen-Express“ von Lichtensteig in Richtung Wattwil unterwegs. Trotz der sofort eingeleiteten Schnellbremsung durch den Lokführer prallte der tonnenschwere Zug gegen den stillstehenden BMW, der durch die Kollision neben die Schienen geschleudert wurde.
Während der 21-jährige Lenker laut Polizeiangaben mit leichten Verletzungen davon kam, wurde seine Beifahrerin mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus eingeliefert. Während sich der Sachschaden am Zug und am Kabelkanal auf umgerechnet über 10.000 Euro beläuft, entstand am Auto Totalschaden.












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