
Ein schweres Eisenbahnunglück ereignete sich am Sonntagmittag im, unweit der Grenze zu Vorarlberg gelegenen, Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden. Ein Zug der Appenzeller Bahn kollidierte dabei mit einem Mercedes SUV. Während der Pkw neben die Bahntrasse geschleudert wurde, entgleiste der Triebwagen der Lokalbahn. Zwei Autoinsassen wurden bei dem Crash schwer verletzt.
Kurz vor 11.30 Uhr kam es am Sonntag im Gemeindegebiet von Wasserauen (Kanton Appenzell Innerrhoden) zu einem schweren Unfall zwischen einer Zuggarnitur der Appenzeller Bahn und einem Mercedes SUV. Der Regionalzug der war von Wasserauen in Richtung Appenzell unterwegs. Gleichzeitig wollte der 55-jährige Mercedes-Fahrer einen unbeschrankten, nur mit Andreaskreuz gesicherten, Bahnübergang passieren.
Dabei muss der Mann aus bislang ungeklärten Gründen den herannahenden Zug übersehen haben. Dieser erfasste den Mercedes auf der Beifahrerseite so heftig, dass der Pkw neben die Bahntrasse geschleudert wurde und der Triebwagen des Zuges aus den Gleisen sprang.
Der 39-jährige Beifahrer im Mercedes sowie ein 21-jähriger Mitfahrer im Fond des Wagens wurden bei dem Zusammenprall schwer verletzt und mussten mit zwei Notarzthubschraubern der Schweizer Flugwacht „Rega“ in umliegende Krankenhäuser geflogen werden. Der Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen.
Der Lokführer der und die wenigen im Zug befindlichen Fahrgäste blieben unverletzt. Am Mercedes entstand Totalschaden und der Schaden an der Appenzeller Bahn dürfte laut Angaben der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mehrere hunderttausend Euro betragen. Der Zugbetrieb auf der beliebten Touristenstrecke bleibt bis auf Weiteres eingestellt.
















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