Niklas Hedl freut die Bestätigung als Rapids Nummer 1. Der Junggoalie will aus vergangenen Fehlern lernen, das Vertrauen zurückzahlen: „Ich hoffe, jetzt schlauer zu sein!“
Ein emotionaler Ausbruch, der sofort bestraft wurde. Mit seinem im Klagenfurt-Match ausgeteilten Schlag, für den es eine Rote Karte und zwei Spiele Sperre setzte, nahm sich Niklas Hedl letzten April selbst aus dem Liga-Finish. Trainer Ferdinand Feldhofer sprach (teils) verständnisvoll von „Lehrgeld“, das sein Jungkeeper zahlen müsse. Auch „Niki“ weiß den Aussetzer nun einzuordnen: „Ich hoffe, jetzt schlauer zu sein!“
Feldhofer sieht den 21-Jährigen gerüstet, verkündete ihn vorerst als Rapids Nummer 1 vor Paul Gartler. Goalietrainer Jürgen Macho erklärt: „Das ganze Torhüter-Team entwickelt sich gut. Aber wir wollten rechtzeitig eine Entscheidung treffen, Klarheit schaffen, Druck rausnehmen.“ Den Youngster freut’s: „Da geht für mich ein Traum in Erfüllung. Aber jetzt beginnt alles erst, muss ich das Vertrauen bestätigen.“
Letzte Saison löste Hedl den verletzten Gartler im Februar ab, absolvierte neun Liga-Spiele und eine Arnheim-Partie in der Conference League. Für welche morgen die Zweitrunden-Quali daheim gegen Lechia Gdansk beginnt. „Ein sehr guter Gegner, den wir nicht unterschätzen werden“, betont 1,88-m-Mann Hedl. „Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den Grundstein zum Aufstieg legen!“ Wobei mehr kommen muss als beim Cup-1:0 in Treibach. Nicht von Hedl, der die Null hielt. „Uns fehlte trotz Chancen das frühe Eisbrecher-Tor.“ Das auch morgen helfen würde.









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