Schon im Frühjahrsdurchgang der letzten Saison ließen die Bregenzer gewaltig aufhorchen. Von den acht Partien verlor das Team von Coach Roman Ellensohn kein einziges, nur drei Mal spielten sie Unentschieden. Vergangenes Wochenende ging die Serie der Schwarz-Weißen im ÖFB-Cup weiter, mit einem glatten 3:0 schickten sie den Salzburger Regionalligisten Seekirchen wieder nach Hause.
„Und wir hätten noch einige Tore mehr machen müssen“, sagt Roman Ellensohn, „ganz nach meinem Geschmack war das Spiel nicht.“ Der Bregenz-Trainer hat einen - für einen Amateurklub - beeindruckenden Kader zur Verfügung. 27 Mann zählt er, vier davon Tormänner. Von den 23 Feldspielern werden zwei hauptsächlich bei den Juniors spielen, aber bei den Großen trainieren. Mit Ex-Profi Lukas Katnik hat Ellensohn sogar Bundesligaerfahrung in seinen Reihen, auf die brasilianischen Routiniers der letzten Jahre kann er auch zählen. Dazu kommen viele junge Talente mit Potenzial.
Viele von ihnen werden in der Liga auf der Bank Platz nehmen müssen, dieser Gefahr ist sich Ellensohn bewusst. „Aber trotzdem wird immer die beste Mannschaft spielen, ich werde nicht rotieren“, erklärt er, „entscheidend wird sein, wie wir als Gruppe zusammenwachsen. Unsere Spieler wollen etwas erreichen, sie wollen in höheren Ligen spielen. Das ist ein starker Antrieb.“ Wann die Bregenzer aufsteigen wollen, beziehungsweise werden, das kann Ellensohn aber nicht beantworten. „Der Verein geht sein eigenes Tempo. Wenn der Zeitpunkt stimmt, wird es passieren.“ Die Vorarbeit für höhere Aufgaben, zumindest der sportliche Teil, wurde jedenfalls von den Verantwortlichen geleistet - diese Mannschaft muss zu den Favoriten in der starken Eliteliga gehören.














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