Fast die Finger verbrannt hätten sich viele Hausbesitzer im Südburgenland. Sie ließen sich von Online-Betrügern in die Irre führen. Die angeblichen Händler gaben vor, günstig Brennholz für den Winter zu verkaufen. Der Coup flog in den meisten Fällen rechtzeitig auf.
Die Gas- und Holzkrise treibt skurrile, teils kriminelle Blüten. Aus Sorge vor einem harten Winter, der Haus- und Wohnungsbesitzer frieren lässt, hat das große Zittern mitten im Hochsommer bei 30 Grad Celsius und mehr längst begonnen. Diese angespannte Lage versuchen Betrüger eiskalt auszunutzen.
Geld ist weg
Ein Nordburgenländer hatte, wie berichtet, unbekannten Tätern bereits vor der vermeintlichen Lieferung 2750 Euro bezahlt. Erst als die „Holzhändler“ - angeblich aus Vorarlberg - weitere 850 Euro gefordert hatten, wurde das Opfer misstrauisch. Experten der Arbeiterkammer stoppten den Coup.
Preise steigen
Fakt ist, dass die Nachfrage nach Heizmaterial wie Holz und Pellets explodiert. Die Unsicherheit bei Konsumenten treibt die Preise in die Höhe. Nun warnen Verbraucherschutzportale vor dubiosen Brennholz-Shops im Internet. So wie in vielen anderen Fällen wäre ein Hausbesitzer aus dem Bezirk Güssing den Betrügern fast in die Falle getappt.
Coup geplatzt
„Das Angebot war verlockend. Als ich schriftlich nachfragte, folgten die Details. Im Zuge dessen wurde ich aufgefordert, eine Anzahlung zu leisten“, schildert der Betroffene. Er ließ schließlich die Finger von dem Geschäft.
„Wird die Ware besonders billig angepriesen, sollten bereits Zweifel auftauchen“, geben Ermittler zu bedenken. Die Alarmglocken müssten spätestens dann schrillen, wenn ein Shop eine Vorauszahlung vorschreibt. „Das ist im Online-Handel eigentlich nicht üblich“, heißt es.















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