13.07.2022 13:36 |

An Strände gespült

„Krone“-Leser berichten von Quallenplage in Jesolo

Sie können die Lust auf das Badevergnügen ziemlich mindern: An den häufig als Hausstrände der Österreicher bezeichneten Stränden im italienischen Jesolo werden momentan wieder zahlreiche Lungenquallen gesichtet (siehe Video eines Leserreporters oben). Möglicherweise wurden die gallertartigen Tiere von starken Winden an die Strände geschwemmt.

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Lungenquallen können in Einzelfällen einen Schirmdurchmesser von bis zu 90 Zentimetern erreichen, was sie zur größten Quallen-Art im Mittelmeer macht. Zu erkennen sind sie an ihren weißen bis teilweise rosafarbenen Schirmen mit einem blauen bis violetten Saum.

Für den Menschen sind sie nicht gefährlich, allerdings kann der Kontakt mit ihren Nesselfäden in Ausnahmefällen zu Unwohlsein führen. Bei Kontakt soll die Wunde mit Meerwasser (nicht Süßwasser!) gereinigt und anschließend mit Eis gekühlt werden.

Experten machen für die steigende Zahl der Quallen vor allem die Hitze und ein Überfischen der Meere verantwortlich. Demnach locken die warmen Küstengewässer die Quallen an, die auf der Suche nach niedrigeren Salzkonzentrationen und Nährstoffen sind. Zugleich nimmt die Zahl ihrer natürlichen Fressfeinde - größere Fische und Schildkröten - im Mittelmeer ab.

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