Die Salzburger Einsatzorganisationen ziehen eine sehr positive Bilanz über ihren Einsatz beim Electric Love Festival. Die Salzburger Polizei sagt dazu etwa: „Die Veranstaltung verlief in Anbetracht der beträchtlichen Besucheranzahl sehr friedlich, entspannt bzw. in Feierlaune.“
Auf 180.000 Besucher ergaben sich heuer lediglich 25 Strafanzeigen und das obwohl zahlreiche uniformierte und zivil gekleidete Polizisten, sowie eine Polizeidrohne das Treiben auf der Veranstaltung ständig im Blick hatten. Gründe für die Anzeigen waren vor allem Diebstähle und Körperverletzungen. Außerdem wurden 37 Personen wegen Drogendelikten angezeigt. Am letzten Abend der Veranstaltung kam es noch zu einem mutmaßlichen Raub. Laut Polizei wurde ein Festivalbesucher für einen angeblichen Drogendeal auf den Campingplatz gelockt. Dort soll ihm dann eine vierköpfige Männergruppe 100 Euro geraubt haben. Die mutmaßlichen Täter wurden angezeigt.
200 Sanitäter und Ärzte waren vor Ort
Auch das Rote Kreuz, das für die medizinische Versorgung zuständig war, ist mit dem Verlauf des Festivals zufrieden. „Die Gäste waren ausgelassen und friedlich“, fasst Einsatzleiter Stefan Soucek zusammen. „Bis auf die Regenschauer hatten wir perfektes, nicht zu heißes Festivalwetter. Im Vergleich zu 2019, als das Festival das letzte Mal in dieser Größenordnung stattfand, hatten wir heuer deutlich weniger Versorgungen.“ Vorort waren rund 200 Sanitäter und Ärzte täglich. Unterstützung erhielt das Salzburger Rote Kreuz von Sanitätern aus Oberösterreich, Niederösterreich und vom Samariterbund. Insgesamt kam es zu rund 800 Versorgungen - das entspricht der Hälfte des Werts von 2019.












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