Rauchwolke über Stadt

Explosionen lösten Brand in römischem Park aus

Ausland
10.07.2022 10:15

Nach mehreren Explosionen ist am Samstagnachmittag ein Brand in einem Park in Rom ausgebrochen. Wegen des starken Windes verbreiteten sich die Flammen rasch, eine dicke schwarze Rauchwolke war in einem Großteil der italienischen Hauptstadt zu sehen. 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

Das geschah mithilfe von 50 Fahrzeugen, aber auch aus der Luft. Löschflugzeuge hoben vom römischen Flughafen Ciampino ab. Mittlerweile ist der Brand, der auf mehreren Autoschrottplätzen und einem Teil eines Parks wütete, unter Kontrolle. Wegen des starken Windes verbreiteten sich die Flammen blitzartig, eine dicke schwarze Rauchwolke war unter anderem vom Gelände des Circus Maximus zu sehen, wo 70.000 Menschen ein Konzert der Rockgruppe Maneskin besuchten.

Bewohner verließen Wohnungen
Die Behörden empfahlen den Bewohnern und Bewohnerinnen des betroffenen Gebiets, ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie auf der Straße Masken zu tragen. In vier Gebäuden mussten Menschen ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr berichtete. Ungefähr 130 Familien betraf die Vorsichtsmaßnahme.

Vier schwere Brände in einem Monat
Rom hatte bereits vier schwere Brände innerhalb eines Monats. Ein Abgeordneter der Demokratischen Partei (PD) geht von Brandstiftung aus. „Es ist inzwischen klar, dass Rom von Brandstiftern angegriffen wird. Ob es sich um Außenseiter oder um organisierte Verbrechen handelt, werden uns die Ermittler sagen“, meinte Claudio Mancini. Manche Beobachter und Beobachterinnen teilen diese Einschätzung. Das Legen von Bränden solle ihnen nach der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister schaden.

Mancinis Kollege Roberto Morassut vermutet hingegen „ökologischen Terrorismus“ als Folge des Abfallproblems. Menschen könnten ihren Müll angezündet haben. Das seit Jahren bestehende Abfallproblem soll mit dem Bau einer Müllverbrennungsanlage in den Griff bekommen werden, wie der Bürgermeister von Rom, Roberto Gualtieri, plant. Die Anlage soll dabei helfen, kaum mehr Deponien zu brauchen, wird aber wahrscheinlich nicht vor 2025 fertiggestellt sein.

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