Langzeitpräsident Peter Ambrozy tritt nach 25 Jahren ab. Nachfolger Martin Pirz plant Feinschliffe für Hilfsorganisation.
Wenig überraschend war am Samstag das Ergebnis der Wahl zum Präsidenten des Roten Kreuzes Kärnten. Bei der Generalversammlung votierten 117 Delegierte für den Völkermarkter Notarzt Martin Pirz als Nachfolger von Langzeitpräsident Peter Ambrozy. „Es war mir eine Ehre, es hat mich sehr gefreut“, verabschiedete sich der ehemalige SP-Spitzenpolitiker in seiner emotionalen Abschiedsrede.
In den vergangenen Jahren wurde solide und gute Arbeit geleistet. Darauf kann unser Team gut aufbauen. Es wird einige kleine Veränderungen geben.
Martin Pirz, Präsident, Rotes Kreuz, Kärnten
Wesentlich spannender war die Wahl zum ersten Vizepräsidenten
Die Wunschkandidatin von Pirz, Christina Summerer, musste sich in einer Kampfabstimmung gegen das Rotkreuz-Urgestein Dieter Kopper behaupten. Die Generalversammlung kam dem Wunsch ihres neuen Präsidenten nach.
Rotkreuz-Akademie für Ausbildungen geplant
„Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Die Arbeit meines Vorgängers war solide; wir können darauf gut aufbauen“, erklärt Martin Pirz kurz nach der Wahl im Gespräch mit der „Krone“. Der 46-Jährige möchte mit einem jungen Team das Rote Kreuz in Kärnten in einigen Bereichen modifizieren. So soll es in Zukunft eine eigene Rotkreuz-Akademie geben, wo die Mitarbeiter ausgebildet werden. Ein weiterer Fokus wird auf der Jugendarbeit liegen. „Der Nachwuchs ist unsere Zukunft, und darauf bauen wir“, meint Pirz, der sich bei Peter Ambrozy bedankt: „Er hat uns ein wahrlich großes Erbe hinterlassen. Wir werden gut darauf aufpassen.“













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