02.07.2022 07:28 |

Helikopter im Einsatz

Breitenbrunn: Fünf Wehren bekämpften Schilfbrand

In Breitenbrunn am Neusiedler See im Burgenland stand seit den frühen Samstagmorgenstunden eine größere Fläche Schilf in Flammen. Fünf Wehren sowie insgesamt vier Hubschrauber von Flugpolizei und Bundesheer kämpften gegen die Flammen. Erst nach 14 Stunden konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden.

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Der Alarm ging kurz nach zwei Uhr früh bei der Feuerwehr ein: In Breitenbrunn ist aus vorerst unbekannter Ursache eine größere Fläche Schilf in Brand geraten. Zunächst rückte die örtliche Wehr aus, gegen fünf Uhr wurden dann die Kameraden aus Purbach, Donnerskirchen, Winden und St. Margarethen nachalarmiert. Am Ende des Tages standen insgesamt elf burgenländische Wehren sowie der Flugdiefnst der Feuerwehr Niederösterreich mit mehr als 20 Fahrzeugen und über 100 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.

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Die Löscharbeiten gestalten sich als Herausforderung, da die Einsatzstelle weder vom Wasser noch vom Land aus zugänglich ist.

Feuerwehrsprecher Günter Prünner zur "Krone"

Da der Brandherd selbst für die Florianis nicht zugänglich ist, können sich die Helfer nur darauf beschränken, ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

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Die Zusammenarbeit zwischen der Flugpolizei und den örtlichen Feuerwehren funktioniert ausgezeichnet.

Flugpolizei-Chef Christian Stella zur "Krone"

Drei Polizeihelikopter im Einsatz
Zusätzlich wurde ein Hubschrauber der Flugpolizei angefordert. Dabei handelte es sich um eine so genannte FLIR-Maschine, die mittels Infrarotsensor aus der Luft den genauen Brandherd lokalisieren konnte. In weiterer Folge löschten zwei weitere Helikopter der Flugpolizei die Flammen aus der Luft. Insgesamt warfen die Besatzungen der Flugpolizei mehr als 46.500 Liter Löschwasser ab.

Auch Bundesheer half mit
Weil der starke Wind die Löscharbeiten erschwerte, forderte die Feuerwehr das Bundesheer an.  Das Militär entsandte einen Helikopter vom Typ Sikorsky Black Hawk nach Breitenbrunn. Diese Helikopter können pro Flug 3.000 Liter Löschwasser abwerfen. Nachdem durch den Black Hawk weitere 39.000 Liter Wasser über dem brennenden Schilf abgeworfen worden waren, konnte um 16:30 Uhr schließlich „Brand aus“ gegeben werden.

Was den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Ortskundige Personen vermuten jedoch einen Blitzschlag: „Menschen kommen dort gar nicht hin.“

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