Tobias Plangger, der als erster Österreicher in einem Speedkletter-Weltcup einen Podestplatz erreichen konnte, hat für die nächstwöchige „Studenten-WM“ in Innsbruck hohe Erwartungen. Der 21-jährige Tiroler erhofft sich beim FISU World University Championship eine Medaille. „Ich bin derzeit überglücklich und voll motiviert“, betonte Plangger hinsichtlich seines zweites Weltcupranges Ende Mai in Salt Lake City und des anstehenden Studenten-Events.
Bei einer solcher Veranstaltung sehe er letzten Endes auch immer „was ich richtig gemacht habe und was ich noch mitnehmen und verbessern kann“, sagte Plangger am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Als Minimal-Ziel setzte er sich den Finaleinzug. Nach der Studenten-WM (13. bis 17. Juni) steht aber wohl eine kleine Auszeit für ihn an, denn beim Heimweltcup vom 21. bis 27. Juni in Innsbruck ist seine Disziplin nicht vertreten.
Die anstehende Studenten-WM und den ebenfalls vor der Tür stehende Weltcup nutzte Sportdirektor Heiko Wilhelm um auf die laufende Saison zurückzublicken und vorauszublicken. „Die Medaille von Plangger war natürlich historisch, ich konnte es lange Zeit nicht glauben“, gab er sich euphorisch. In Sachen Speed habe man insgesamt „qualitativ gut arbeiten können“. Der Saisonstart sei gut gewesen und man sehe, dass „der Weg richtig ist“, so Wilhelm.
Der Studenten-WM streute er angesichts ihres Zugangs zum Klettersport darüber hinaus Rosen und war der Meinung, dass sich daraus auch allgemein etwas für diesen Sport ableiten ließe. „Sport und Bildung gehören zusammen, auch unsere Athleten setzen stets auf Ausbildung und Fortbildung“, strich der Sportdirektor heraus und betonte im gleichen Atemzug das „Kribbeln bei den Athleten“, sowohl was die anstehende WM als auch den wenig später folgenden Weltcup betreffe.
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