Polizei greift ein

Hundewelpe musste auf schrägem Vordach leben

Kleines Tierdrama in Traun in Oberösterreich. Tagelang musste ein Welpe auf einem Vordach leben, Nachbar verständigten die Tierrettung, die holte das Tier gemeinsam mit der Polizei ab.

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Gerade einmal acht Wochen ist die kleine Hundedame alt, doch sie musste schon einiges miterleben. Denn seit Tagen schon soll das Tier, so berichten Nachbarn, winselnd den Großteil des Tages auf einem schrägen Vordach ausharren müssen. 3,5 Meter über dem Boden. Keine Chance für den kleinen Hund, zurück auf den Balkon zu kommen, der gleich neben dem Vordach ist.

Polizei greift ein
Am Samstag wurde dem Drama ein Ende gesetzt. Die Tierrettung Oberösterreich bekam ein Video von dem Welpen zugespielt, sie schaltete umgehend die Polizei ein. Eine Streife fuhr zu dem Haus, man versuchte gemeinsam mit der Tierrettung mit dem Hundebesitzer in Kontakt zu kommen.

„Das gestaltete sich sehr schwierig. Zum einem gab es sprachliche Barrieren, zum anderen war der Besitzer nur telefonisch zu erreichen“, schildert Willy Schnebel von der Tierrettung die Situation. In dem Haus war eine Frau, die allerdings angab, nicht die Besitzerin des Hundes zu sein. Zudem war sie mit der Obsorge des Tieres ganz offensichtlich völlig überfordert.

Schwierige Kommunikation
Die Polizei kommunizierte dann via Google-Übersetzer mit den Personen und konnte sie davon überzeugen, den kleinen und völlig verängstigten Hund an die Tierrettung abzugeben.

„Das junge Hundemädchen ist weder gechippt noch gibt es einen Impfpass oder sonstige Papiere“, sagt Schnebel. Man gehe deswegen davon aus, dass das Tier illegal nach Österreich geschmuggelt wurde.

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Wir werden ihr nun die schönen Seiten eines Hundelebens zeigen und ihr ein warmes, kuscheliges Körbchen schenken.

Willy Schnebel

„Wir werden ihr nun die schönen Seiten eines Hundelebens zeigen und ihr ein warmes, kuscheliges Körbchen schenken“, verspricht Schnebel. Und einen Namen hat sie auch schon. „Wir haben sie ,Tussie’ genannt“, lacht er. Hergeben wolle man die kleine Fellnase vorerst nicht. Anfragen seien deshalb sinnlos.

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