Polizisten machten am Freitag an den Grenzübergängen in Weigetschlag und Wullowitz (beide OÖ) wieder Jagd nach verbotenen Böllern, Bomben und Raketen. Und sie wurden dabei auch fündig.
Freitagnachmittag am Grenzübergang Weigetschlag bei Bad Leonfelden: Eine beachtliche Fahrzeugschlange wartet darauf, nach Oberösterreich eingelassen zu werden. Beamte der örtlichen Inspektion, der Bereitschaftseinheit aus Linz und der Polizeieinheit Puma kontrollieren die Fahrzeuginsassen gründlich.
Verbotene Pyrotechnik wird beschlagnahmt. Die Besitzer müssen dann mit Strafen bis zu 3600 Euro oder Ersatzhaft rechnen.
Sprengstoffexperte Markus Kreilmeier von der LPD OÖ
Gesucht wird vor allem nach illegalen Pyrotechnikgegenständen. Diese Schwerpunktaktion findet zur selben Zeit auch am Grenzübergang Wullowitz statt. Vermeintlich schlaue Raketenschmuggler, die auf die Idee kommen, kurzerhand auf kleinere Grenzübergänge auszuweichen, haben Pech. „Wir haben auch dort unsere Leute postiert“, sagt Polizei-Sprengstoffexperte Markus Kreilmeier. Auch Sprengstoffspürhunde kommen zum Einsatz.
Begeisterung bei Autofahrern hält sich in Grenzen
Die meisten Autofahrer sind von den Kontrollen wenig begeistert, bemühen sich aber, sich das nicht allzu sehr anmerken zu lassen. Nur ein Lenker aus dem Bezirk Linz-Land schimpft wie ein Rohrspatz, allerdings nicht über die Polizisten, sondern über Landsleute, die „so blöd sind, in Tschechien illegale Böller zu kaufen“.
Die Ausbeute der Schwerpunktaktion fällt diesmal überschaubar aus, die Böller werden am Ende des Tages abtransportiert und an einem sicheren Ort zwischengelagert. „Die Aufgriffszahlen sind derzeit eher rückläufig, unsere Kontrollen zeigen offenbar Wirkung“, freut sich Kreilmeier.
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