Österreichs Spieler zeigten sich nach dem 3:5 selbstkritisch. Kickert gestand Fehler.
Enttäuscht und selbstkritisch reagierten Österreichs Spieler auf das gestrige K.o. gegen Norwegen: „Wir haben uns auch selbst ins Bein geschossen, mit einfachen Fehlern und einigen unnötigen Strafen das Momentum hergegeben“, analysierte Stürmer Lukas Haudum und ergänzte: „Es waren Kleinigkeiten, die uns runter rissen, da ist es oft schwer, wieder rauszukommen.“
Ähnlich sah es der Goalie: „Wir waren zu verspielt, das geradlinige Auftreten hat gefehlt. Ich muss auch besser spielen, das vierte Tor darf mir nicht passieren“, gestand David Kickert und bezog die Sensation gegen Tschechien mit ein: „Wir waren noch zu euphorisch von diesem Spiel, hatten zu sehr im Kopf, dass es gegen Norwegen einfacher wird als es dann wirklich war.“ Verbunden mit der Hoffnung, „dass dieses 3:5 ein Dämpfer zur rechten Zeit war.“
Bei Kapitän Tom Raffl saß der Frust ebenfalls tief: „Es ist bitter, wir hatten uns dieses Spiel ganz anders vorgestellt. Am Ende haben wir zu viele Fehler gemacht, die auch bestraft worden sind.“
Verteidiger Kilian Zündel meinte vor dem nächsten Duell morgen mit Lettland: „Wir haben viel, an dem wir arbeiten müssen.“ Müde Beine seien nicht das Problem gewesen: „Wir waren im Flow, hätten es ausnützen müssen.“
Aus Tampere
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