02.05.2022 14:45 |

Geldtasche geraubt

Chauffeurin bedroht: Haftstrafe nach Taxi-Überfall

Die nächsten dreieinhalb Jahre soll ein Iraker (23) im Gefängnis verbringen: Der Kriminelle wurde nämlich am Montag wegen eines bewaffneten Überfalls auf eine Taxilenkerin nicht rechtskräftig im Landesgericht verurteilt. Dabei ist erst im Vorjahr aus der Justizanstalt entlassen worden – dort saß er wegen schweren Raubes.
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Der einschlägig vorbestrafte Iraker hatte sich in der Nacht zum 20. Oktober ein Taxi gerufen. Als die Chauffeurin ihn zur Schopperstraße nach Salzburg-Itzling brachte und ihren Fuhrlohn forderte, zückte er plötzlich ein Messer: Laut Anklage bedrohte er die Taxifahrerin und raubte ihr die Geldtasche samt Taxi-Gutscheinen im Wert von 350 Euro.

Fingerabdrücke brachten die Polizei schnell auf die Spur des mutmaßlichen Räubers. Zu Prozess-Beginn räumte der Iraker, der erst fünf Monate vor der Tat das Gefängnis verlassen hatte, durchaus die Tat ein. Er redete sich aber auf Alkohol- und Drogen-Konsum aus. Ein Messer will er auch nicht dabei gehabt haben.

Nach einem Gutachten und mehreren Zeugenaussagen schenkte das Gericht den Angaben des Opfers, vertreten durch Anwalt Stefan Launsky, letztlich mehr Glauben. Urteil: dreieinhalb Jahre Haft, nicht rechtskräftig.

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