Donnerstagmittag landeten KSV-Präsident Erwin Fuchs und sein Manager-Duo Wieger/Pailer am Transfermarkt ihren "Sommer-Treffer": Michal Ordos, ein zentraler Mittelfeldmann, unterschrieb für ein Jahr mit einer Option auf zwei weitere.
"Wir wollten ihn schon länger"
Der torgefährliche und sehr kopfballstarke 1,91-Meter-Riese aus Znajm war 2009/10 mit zwölf Treffern Schützenkönig der tschechischen Gambrinusliga: "Wir wollten ihn schon länger", ist Erwin Fuchs (der beim Ex-Klub von Marek Heinz ursprünglich Stürmer Sultes im Auge hatte) erfreut, "und jetzt hatten wir das Glück, dass Olmütz interne Probleme hatte."
Mit Mlada Boleslav spielte Ordos Champions-League-Qualifikation (2006/07), nach einem Intermezzo bei Bohemians Prag dann mit Sigma Olmütz an der Seite des Ex-Bielfelders Radim Kucera Europa-League-Qualifikation, traf auf Aberdeen, Everton, Marseille, Valerenga Oslo und Galatasaray. Gemeinsam mit Matej Mavric soll der Routinier dem jungen "Falken"-Team Stabilität verleihen.
Seit Donnerstag ist der Neo-Kapfenberger im Camp in Piberstein - am Freitag beim ersten Test in Hitzendorf oder am Samstag beim Michael-Fuchs-Gedenkturnier in der Grazer UPC-Arena streift er erstmals den KSV-Dress über. Grundsätzlich ist das Kapfenberger Einkaufsprogramm damit abgeschlossen, außer St. Pölten ist doch noch bereit, Lukas Thürauer zu annehmbaren Konditionen wegzulassen. "Er wäre ein Spieler für die Zukunft", wäre Erwin Fuchs nicht abgeneigt.
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