Gmunden und Salzburg

Kartellbehörde gibt grünes Licht zur Milch-„Ehe“

Mitte Februar waren die Fusionspläne bekannt geworden, einen Monat später hatten Gmundner Milch und SalzburgMilch den Antrag zur Prüfung durch die Bundeswettbewerbsbehörde eingereicht. Von der gab’s jetzt grünes Licht zur Milch-„Ehe“ - allerdings mit Auflagen.

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„Gerade bei so einem wichtigen Produkt wie der österreichischen Milch ist es wesentlich, die Versorgung nachhaltig sicherzustellen“, betont Natalie Harsdorf-Borsch von der Bundeswettbewerbsbehörde.

Nachdem die Prüfungsfrist zuvor um zwei Wochen verlängert worden war, gab’s nun vom Kartellamt ein „Ja“ zur geplanten Fusion. Gmundner Milch und SalzburgMilch müssen allerdings für sechs Jahre verschiedene Zugeständnisse an die Bauern machen: So haben die Landwirte etwa vorrangiges Lieferrecht und eine Abnahmegarantie, dürfen aber auch im Direktvertrieb Milch verkaufen. Die Vorteile der Fusion müssen an die Bauern weitergegeben werden.

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