Die Mama von Sepp Straka stammt aus Georgia, er selbst ging nach den ersten 14 Lebensjahren in Wien und Oberwaltersdorf in Valdosta auf die High School, studierte an der University of Georgia. Daher ist das US Masters in Augusta quasi ein Heimspiel für ihn. Neben der Familie sind auch viele Freunde und Bekannte da.
Sie alle schlossen sich zum „Team Straka“ zusammen, feuerten auch gestern auf der zweiten Runde ihren Liebling begeistert an. Nach sechs fehlerlosen Löchern sorgte ein Doppel-Bogey auf der siebenten Spielbahn allerdings für etwas Zittern bei der Anhängerschaft. Doch mit Schlaggewinnen auf den Löchern neun, zwölf und 15 konterte Sepp sehenswert. Auch das Bogey auf der letzten Bahn zur 72er-Runde änderte nichts am souverän geschafften Cut. Zur Halbzeit lag der 28-Jährige mit zwei über Par gleichauf mit Giganten wie Jon Rahm & Rory McIlroy.
Da klatschte er mit seinem Caddie John Davenport, der in der Nähe von Augusta aufwuchs, zufrieden ab. John lebt gerade einen Traum: „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich einmal beim Masters Caddie sein werde. Dass das jetzt real wurde, ist für mich immer noch ziemlich surreal.“
Großen Anteil am Höhenflug des rot-weiß-roten Golfstars, der die österreichische und amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, hat auch Schwungcoach John Tillery. Mit dem Trainer, der ebenfalls in Georgia seine Wurzeln hat und weitersGrößen wie Kevin Kisner und Brandt Snedeker unter seinen Fittichen hat, arbeitet Straka erst seit Dezember zusammen: „Wir haben hart trainiert, nicht unbedingt wahnsinnig viel umgestellt, aber an den kleinen Sachen gearbeitet. Er hat definitiv viel geholfen.“
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