Vor Play-off-Hit

Foda hatte beim ersten ÖFB-Training nur 13 Spieler

Fußball International
21.03.2022 19:15

Österreichs Nationalteam ist vor dem Halbfinale im WM-Play-off am Donnerstag in Wales am Montagabend erstmals auf dem Trainingsplatz gestanden. Teamchef Franco Foda hatte auf den Nebenplätzen des Ernst-Happel-Stadions vorerst allerdings nur 13 Akteure aus seinem 24-Mann-Kader zur Verfügung. Darunter befand sich mit Maximilian Ullmann auch ein weiterer nachgerückter Spieler. Der Italien-Legionär war zuvor für den verletzten Kevin Danso nachnominiert worden.

David Alaba, Marko Arnautovic, Xaver Schlager, Louis Schaub, Marco Grüll, Aleksandar Dragovic, Martin Hinteregger, Nicolas Seiwald, Christoph Baumgartner und Torhüter Heinz Lindner, die am Sonntag großteils noch im Liga-Einsatz waren, absolvierten laut ÖFB-Angaben eine Regenerationseinheit im Hotel. Am Dienstag (17 Uhr) steht ein weiteres Mannschaftstraining auf dem Programm. Es wird das einzige mit weitgehend vollem Kader in Österreich sein, bei dem auch eine taktische Vorbereitung auf die Waliser möglich ist.

(Bild: GEPA pictures)

Der Abflug nach Cardiff ist am Mittwochvormittag (11 Uhr) geplant. Im Cardiff City Stadium folgt dann am Abend nur noch das Abschlusstraining. Foda hatte eine kurze Team-Zusammenkunft in Wien einem Treffen direkt in Wales vorgezogen - auch, um dort keinen „Spionen“ ausgesetzt zu sein. „Wir wollten uns hier zu Hause gut vorbereiten, auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, erklärte der Teamchef. Mit dieser Vorgehensweise sei man schon im Vorjahr bei der EM, als man in Seefeld in Tirol stationiert war, gut gefahren.

(Bild: GEPA pictures)

Eine weitere Absage ereilte Foda am Montag aus Frankreich. Danso hatte am Samstag in der französischen Ligue 1 gegen Clermont Foot (3:1) sein erstes Tor für RC Lens erzielt. Im Nachgang der Partie hätten sich aber „Knöchelprobleme anhaltender Art manifestiert“, wie eine ÖFB-Sprecherin erklärte. Der 23-jährige Danso war nach den krankheitsbedingten Ausfällen von Philipp Lienhart, Florian Grillitsch, Christopher Trimmel und Dejan Ljubicic erst am Sonntag nachnominiert worden.

(Bild: GEPA pictures)

Weil an seiner Stelle Außenverteidiger Ullmann nachrückt, hat Foda mit Martin Hinteregger, Aleksandar Dragovic und Stefan Posch nur noch drei von ihm meist als Innenverteidiger eingesetzte Akteure im Aufgebot. Kapitän David Alaba könnte diese Rolle, die er bei Real Madrid ausfüllt, aber ebenso bekleiden wie der nachnominierte Defensiv-Allrounder Stefan Ilsanker. Als Linksverteidiger stehen neben Alaba Salzburgs Andreas Ulmer und Ullmann zur Verfügung.

(Bild: GEPA pictures)

Ullmann, im Jänner von Rapid zu Venezia gewechselt und dort bisher erst mit zwei Ligaeinsätzen bedacht, hat noch kein Länderspiel absolviert. Der 25-Jährige war aber bereits im November für das abschließende WM-Quali-Spiel gegen die Republik Moldau (4:1) nachnominiert worden, nachdem Alaba aus Gründen der Belastungssteuerung vorzeitig aus dem Kader entlassen worden war.

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(Bild: KMM)



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