Durch einen vertraulichen Hinweis an die Polizei kam das Doppelleben des "Invaliden" nun ans Tageslicht. Der Rumäne - er war 1989 nach Graz gekommen und hatte zwölf Jahre gearbeitet - begann 2004, nachts Diesel aus Lkws abzuzapfen, wobei er 8.500 Liter für den Eigenbedarf verwendete.
"Pro Fahrzeug entnahm er ganz bewusst aber nur 25 Liter", schilderte ein erhebender Beamter der "Krone". "So fiel angesichts des großen Tankinhalts von 500 bis 900 Litern der Diebstahl nicht auf. Pro Nacht schleppte er bis zu 25 Kanister zu seinem Auto."
Sprit in Rumänien verkauft
Laut eigenen Angaben besserte der Verdächtige ab 2007 den staatlichen Zuschuss von 750 Euro monatlich auf, indem er den gestohlenen Treibstoff - insgesamt 4.700 Liter - in seinem Auto nach Rumänien brachte und dort zu einem Literpreis von 50 bis 60 Cent verkaufte.
Der 53-Jährige, der einen Gesamtschaden von 16.000 Euro verursacht hatte, legte ein volles Geständnis ab. Er wurde in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.
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