Andi Leitner ist einer von nur vier Spielern, die seit der Liga-Reform Jahr für Jahr mit der Admira durch die Qualifikationsrunde mussten. Für den Kapitän steht fest, dass es die Südstädter wieder schaffen.
Die Trainingswoche war sehr gut - wir sind bereit!„ Admiras Kapitän Andreas Leitner demonstriert Stärke, wenn er vom heutigen Start in die sogenannte Qualifikationsrunde spricht. Jene Meisterschaft innerhalb der Meisterschaft, in der es ums Überleben und gegen den Abstieg geht. Brutal, nichts für schwache Nerven - und in allen Saisonen seit der Reform mit der Admira als einem der Hauptdarsteller!
Leitner ist neben Bauer, Vorsager und Starkl einer von nur vier Spielern, die bereits zum vierten Malunter dem Mantel der Punkteteilung mit der Admira um den Klassenerhalt kämpfen.2019 hatte man am Ende zwei Zähler mehr als Innsbruck; 2020 zwei mehr als Wattens; und im Vorjahr sechs mehr als St. Pölten, obwohl man als Schlusslicht gestartet war. Leitner: „Wir haben’s stets geschafft, weil wir immer an uns glaubten.“
Bessere Ausgangslage
Letzteres zählt auch für die Fans. Jenes große Transparent, das die Admiraner regelmäßig durchs Frühjahr begleitet, wird wohl auch heuer am Zaun hängen. Ein Banner mit Kultstatus - ein Wort in Riesen-Lettern: UNABSTEIGBAR. Leitner schmunzelt: „Unabsteigbar, natürlich - dabei bleibt’s!“ Der Kapitän sagt in dem Fall, was er sagen muss, aber er spricht aus Überzeugung: „Wir haben vier Punkte Vorsprung auf den Letzten, eine klar bessere Ausgangslage als in den vergangenen Jahren. Somit brauchen wir nicht zu schauen, was die Konkurrenz macht."
Gilt nur, wenn der Polster bleibt. Ein Sieg heute zuhause gegen Ried wäre demnach förderlich. Auch weil es seit 2. Oktober daheim nichts zu lachen gab. Sechs Pleiten am Stück. Irgendwann reicht’s.
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